Marienkäfer
Nicht nur nützlich, sondern auch schön. Der kleine Käfer hat es faustdick hinter den Ohren. Bis zu 150 Blattläuse kann ein ausgewachsener Käfer am Tag fressen.
Bienen und Hummeln
Die fleissigen Helferin nicht unwesentlich an einer guten Ernte beteiligt, besonders wenn man berücksichtigt, dass knapp 80 Prozent der Nutzpflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen sind.
Regen- und Kompostwürmer
Manche Nützlinge sorgen ganz still und leise dafür, dass die Pflanzen in unserem Garten wachsen und gedeihen können. Ein Paradebeispiel dafür ist der Regenwurm: Obwohl er versteckt unter der Erde lebt, trägt er einen wichtigen Beitrag zur Gartenarbeit bei. So lockert er die Bodenstruktur auf, sorgt für eine bessere Belüftung und Wasserspeicherkapazität und gibt wertvollen Wurmhumus ab, der sich als idealer Pflanzennährstoff beweist.
Kompostwürmer können im Garten wahre Wunder vollbringen, denn sie sorgen dafür, dass der Kompost besser verrottet und optimieren sogar seine Qualität.
Igel
Der Igel verspeist mit Vorliebe Schnecken, aber auch Spinnen und andere Insekten. Zusätzlich räumt der Igel auch gerne den Garten auf, indem er an liegengebliebenem Fallobst knabbert. Besonders gerne lebt die stachelige Gartenpolizei in naturnahen Gärten, welche ihm mit Laubhaufen, Hecken und Holzstapeln auch eine Möglichkeit zum Überwintern bieten.
Doch der Vielfrass hat auch seine Schattenseiten: Neben Schädlingen stehen auch Nützlinge wie der Regenwurm oder die Eier von Vögeln auf seinem Speiseplan.
Tigerschnecke
Die Tigerschnecke oder auch “Grosser Schnegel“ genannt, ist eine 15 bis 20 Zentimeter lange Nacktschnecke.
Die Tigerschnecke ist heimisch.
Sie ernährt sich unter anderem von verwelkten Pflanzen, Pilzen, Aas sowie den Eiern von anderen Nacktschnecken ernährt. Gesunde und lebende Pflanzen frisst sie hingegen kaum bis gar nicht an. Die Tigerschnecke ist hauptsächlich nachtaktiv und tagsüber kaum zu finden.
Weinbergschnecke
Da sie die Baustoffe für ihr Schneckenhaus über die Nahrung aufnimmt, liebt sie kalkhaltige Böden. Aber auch die Eier von Nacktschnecken gehören zur Nahrung der Weinbergschnecke. Zwar gehören Pflanzen auch zum Speiseplan der Weinbergschnecke, allerdings frisst sie hier meist welke und modernde Pflanzenteile, die weich und für die kleinen Tiere leicht zu verdauen sind.
Die Weinbergschnecke kann bis zu fünf Zentimeter groß werden (Gehäusegröße) und steht unter Naturschutz.
Sie können dem Nützling Gutes tun, indem Sie einige abgeschnittene Pflanzenteile im Garten liegen lassen. An diesen bedienen sich die Weinbergschnecken dankend.




